Montag, 25. März 2013
Samstag, 23. März 2013
Freitag, 22. März 2013
Valkenswaard
Der Morgen bricht an. Die Dämmerung bringt wieder Farbe in die Welt. Die Fahrzeuge, die bisher nur als graue Silhouetten am Wegesrand zu erkennen waren, zeichnen sich langsam wieder gegen die Umgebung ab. Die ganze Nacht hatten sie auf dieser Straße gestanden und gewartet. Auf dieser gottverdammten Straße nach Eindhoven. Heute Abend sollten sie bereits 160 Kilometer weiter nördlich sein, doch wie man an den unzähligen Wracks rechts und links des Weges erkennen konnte, geht es keinen Schritt vorwärts. Schaut man die Straße zurück steht dort Fahrzeug an Fahrzeug, ein Stau der scheinbar bis zur Normandie zurück reicht.
Die 101. würde noch eine ganze Weile durchhalten müssen. J.O.E. war mächtig ungehalten, er hatte sicher auch nicht damit gerechnet, dass wir schon im ersten Dorf auf unserem langen Weg derartige Verluste erleiden würden. Aber das würde sich ändern - heute gilt es, heute holen wir unseren Rückstand auf, erst Valkenswaard und dann Eindhoven!
Der Morgen bricht an.
Und die Panzer rollen wieder ...
Dienstag, 12. März 2013
Marschbefehl
Alle Generäle werden gebeten, sich am 23.März zur Ausgabe der Tagesbefehle in Elze einzufinden.
Die Truppen sind in Marschbereitschaft zu versetzen und weitere Befehle abzuwarten.
Die Truppen sind in Marschbereitschaft zu versetzen und weitere Befehle abzuwarten.
Mittwoch, 2. Januar 2013
Marschbefehl
Alle Generäle werden gebeten, sich am 05.Januar um 10.00 Uhr zur Ausgabe der Tagesbefehle in Elze einzufinden.
Die Truppen sind in Marschbereitschaft zu versetzen und weitere Befehle abzuwarten.
Montag, 10. Dezember 2012
Die Invasion Hollands Tag 1
Das Oberkommando gibt bekannt:
"Im holländischen Raum setzte der Feind heute Mittag nach vorrangegangenen starken Luftangriffen Fallschirmjäger und Luftlandetruppen hinter unserer Front mit Schwerpunkt im Raum von Arnheim, Nimwegen und Eindhoven ab. Am Nachmittag trat er dann zwischen Antwerpen und Maastricht zum Angriff an, um die Verbindung mit seinen angesprungenen Verbänden herzustellen. Besonders im Raum Valkenswaard entwickelten sich dabei heftige Kämpfe, in deren Verlauf der Feind keinen Geländegewinn in Richtung Norden verbuchen konnte. Gegen die feindlichen Luftlandekräfte sind konzentrierte Gegenansätze angesetzt worden. Im Gebiet nördlich Neunen ist es bereits gelungen eine gegnerische Landezone zu besetzen."
Am vergangenen Wochenende kam es zur letzten Begegnung des ersten Tages. Erneut griffen Kräfte des XXX. brit. Korps in Richtung Valkensward an, wurden aber wiederum durch das FJ-Regiment 6 zurückgeschlagen. Im Schutz der heraufziehenden Dunkelheit zogen sich die Briten auf ihre Ausgangsstellungen zurück. Die ersten 4. Gefechte sind gespielt und es sieht bisher noch nicht so gut aus für die Alliierten. Kein Geländegewinn im Süden und eine Absprungzone ging bereits verloren. Doch noch ist lange nichts entschieden. Vor allem sind bei Arnheim noch keine Gefechte ausgebrochen, so dass es weiter spannend bleibt wie sich die Lage entwickelt.
"Im holländischen Raum setzte der Feind heute Mittag nach vorrangegangenen starken Luftangriffen Fallschirmjäger und Luftlandetruppen hinter unserer Front mit Schwerpunkt im Raum von Arnheim, Nimwegen und Eindhoven ab. Am Nachmittag trat er dann zwischen Antwerpen und Maastricht zum Angriff an, um die Verbindung mit seinen angesprungenen Verbänden herzustellen. Besonders im Raum Valkenswaard entwickelten sich dabei heftige Kämpfe, in deren Verlauf der Feind keinen Geländegewinn in Richtung Norden verbuchen konnte. Gegen die feindlichen Luftlandekräfte sind konzentrierte Gegenansätze angesetzt worden. Im Gebiet nördlich Neunen ist es bereits gelungen eine gegnerische Landezone zu besetzen."
Am vergangenen Wochenende kam es zur letzten Begegnung des ersten Tages. Erneut griffen Kräfte des XXX. brit. Korps in Richtung Valkensward an, wurden aber wiederum durch das FJ-Regiment 6 zurückgeschlagen. Im Schutz der heraufziehenden Dunkelheit zogen sich die Briten auf ihre Ausgangsstellungen zurück. Die ersten 4. Gefechte sind gespielt und es sieht bisher noch nicht so gut aus für die Alliierten. Kein Geländegewinn im Süden und eine Absprungzone ging bereits verloren. Doch noch ist lange nichts entschieden. Vor allem sind bei Arnheim noch keine Gefechte ausgebrochen, so dass es weiter spannend bleibt wie sich die Lage entwickelt.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Kampf um Valkensward, 17. September 1944
Gefechtsbericht der 6. Kompanie,
II./FjReg6 Valkensward,
17. September 1944
Gegen 1345 konnte der Einflug von
Transportmaschinen und Lastenseglern aus südwestlicher Richtung beobachtet
werden, was auf eine Großoperation der alliierten Streitkräfte schließen lässt.
Kurze Zeit später kam auch der Regimentskommandeur, OLT von der Heydte, durch
diese Luftlandekräfte alarmiert zur Inspektion der vorderen Riegelstellungen.
Um 1430 begann der Beschuss unserer vordersten Stellungen südlich Valkensward
durch britische Artillerie, gefolgt von einer Offensive ihrer
Bodenstreitkräfte. Die Feindstärke betrug eine vollständige Panzerkompanie,
eine Infanteriekompanie, 2 Aufklärungsabteilungen sowie einige Batterien
schwerer Artillerie, die durch einen Luftbeobachter geleitet wurden. Unsere
Stellung wurde von dem 1. Zug in der Ortsmitte, dem 3. Zug im östlichen Wald, dem
6. PzJg-Zug westlich in einem Waldstück sowie dem schweren Mörserzug nördlich
Valkensward gehalten. Als taktische Reserve stand mir der 2. Zug zur
Verfügung, der nördlich unserer Stellung zum Gegenstoß bereit stand. Als
weitere Reserve standen Teile eines SS-Bataillons zur Verfügung, einen
PzPi-Zug, 2 PzJg IV und ein PzJg-Zug (mot).
Östlich und westlich der
Hauptstraße lagen Pz-Vernichtungstrupps in Stellung, um evtl. ausweichenden
Panzerfeind zu bekämpfen.
Der Gegner griff auf breiter
Front an und näherte sich mit seinen Aufklärungskräften voraus, gefolgt von den
Panzern unseren Stellungen. Kurz vor Ortbeginn Valkensward geriet er in den
Hinterhalt unserer Pak sowie der Pz-Vernichtungstrupps.
Entlang der Hauptstraße konnten
drei Feindpanzer abgeschossen werden, die Pak und die Pz-Vernichtungstrupps
wurden daraufhin durch Artillerie in Deckung gezwungen und durch Infanterie
niedergekämpft. Allein westlich der Straße konnten die Feindpanzer am weiteren
Vordringen gehindert werden.
Am Ortsrand kam es zu heftigen
Nahkämpfen mit feindlicher Infanterie, die mehrere Male aus dem Ort herausgeworfen
werden konnte. Der Regimentskommandeur führte den 1.Zug hier persönlich an.
Eigene Verstärkung traf nun
regelmäßig ein und wurde durch mich erst in die Ortschaft selbst geführt, der
SS-PzJg-Zug östlich zur Unterstützung des 3. Zuges geschickt. Zu diesem Zeitpunkt
stieß der Feind westlich an Valkensward vorbei, zerstörte beide JgPz IV und
griff unsere hinteren Teile an. Östlich lag ein feindlicher Panzerzug außerhalb
der Ortschaft in Stellung und gab Deckungsfeuer. Über Infanteriekräfte verfügte
der Gegner zu diesem Moment kaum noch, so dass er sich scheute direkt in den
Ort vorzudringen.
In diesem kritischen Moment handelt
Lt. Schmidt, ZgFhr 3. Zug, greift über das offene Feld mit seinem gesamten Zug
die feindlichen Panzer an, vernichtet sie und dringt in Richtung der
Hauptstraße weiter vor, wobei auch die letzten gegnerischen Infanteristen
geworfen werden.
Mittlerweile waren die Verluste
des Feindes so hoch, dass er sich auf seine Ausgangsstellung zurückzog. Doch auch
unsere Kräfte reichten nicht aus um dem weichenden Gegner nachzustoßen. Das
Gefecht endete mit relativ leichten Verlusten auf unserer Seite, allein der 1.
Zug hatte 50% Ausfälle erlitten. Der Feind hatte 2 Züge Infanterie und 10
Panzer verloren.
Abonnieren
Posts (Atom)













































